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belgien und kein ende

der Beginn einer langen Geschichte

 

ECHO bekam einen Brief, in dem stand, ob unser Verein Interesse hätte an einer Auslandspräsentation teilzunehmen. Das Ganze soll durch die Verbindung der SJ mit einer belgischen Studentenorganisation stattfinden.
Ich hatte die Ehre, ECHO dort zu vertreten und hatte dabei viel Spass. Unsere Tage waren ziemlich verplant. Am Tag der Ankunft, wurden wir herzlich empfangen und haben mal alle Bars in Brüssel abgeklappert. Am nächsten Tag durften wir vor Studenten unsere Vereine präsentieren. Zu Mittag des selben Tages wurde eine Diskussion am runden Tisch geführt. Hierbei kam die Frage: “Was macht ECHO im Rahmen des Projekts der WWP?”. Diese Frage brachte mich zum Staunen, weil ich nicht wusste, dass sie so gut informiert waren. Wir diskutierten über “Österreich ein Jahr später, mit einer rechtspopulistischen Partei im Parlament”. Es kamen sehr viele verschiedene Meinungen zusammen. Als es dann um Rechtsextremismus ging, erzählten sie uns über den “Vlamms Blox”. Das ist jene Partei, die eine rechte Ideologie in Belgien vertritt. Sie sagten auch, dass der Rechtsextremismus nicht nur ein Problem von Österreich, sondern ein weltweites Problem ist. Dem stimmten wir alle zu. Am Nachmittag fand ein Treffen mit Politikern in einem Hörsaal der Uni statt. Wir diskutierten über die “angeblichen Sanktionen”, die von der EU über Österreich verhängt wurden. Mein Kommentar war, dass wir uns am Anfang gefreut haben, dass Europa überhaupt reagiert hat. Aber danach wurden die Sanktionen von den Medien, aber auch von den Politikern missbraucht, um dem Volk etwas einzutrichtern, was gar nicht stimmte und die Aussage von Louis Michelle, dass man in Österreich nicht mehr Ski fahren soll, hielten wir für nicht konstruktiv. Unter anderem saßen auch Politiker der Sozialistischen und der Liberalen Partei am Podium. Nach der Diskussion wurden wir auf einen Snack eingeladen, wobei wir auch dort heftige Disskusionen geführt haben. Am Abend, nach dem protokollarischen Teil, gingen wir auf eine Party, die von den Studenten organisiert wurde. Die Party war total lässig. Im Großen und Ganzen war es sehr erfolgreich, sollte und wird hoffentlich nicht das letzte Zusammentreffen dieser Art sein. Ich bedanke mich nochmals bei den StudentInnen der Uni Brüssel und allen, die mitgeholfen haben.
Hier ein paar Empfehlungen!!!
Zu empfehlen in Brüssel: Die Altstadt, das Essen, der Grand Place, das Bier, die Menschen, die sehr höflich und nett sind;Nicht zu empfehlen: Mitternachtsspaziergänge (hohe Kriminalitätsrate), das Wetter.


Cagdas Cinkilic (16)