hauptthema

Recht auf Leben 

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“Man sollte einen Menschen als das betrachten, was er ist. Nämlich als Mensch.”

          

Der Baustoff der Menschenrechte ist meiner Meinung nach Menschlichkeit.
Dies ist aber im Zusammenhang zu sehen mit dem Respekt vor jedem Einzelnen, egal, welche Hautfarbe, Religion, Abstammung, Geschlecht, sexuelle Neigung der einzelne Mensch hat.
Man sollte einen Menschen als das betrachten, was er ist. Nämlich als Mensch.



Menschen werden oft wegen ihrer Hautfarbe, ihrer politischen Einstellung, ihrer Religion, ihrer Lebenseinstellung oder ihrer sexuellen Neigungen zuerst als schlechte Bürger dargestellt, abgestempelt und danach sogar verfolgt, vertrieben, gefoltert und Repressalien ausgesetzt.
Unter diesen Umständen bleibt den Menschen kein anderer Ausweg als die Flucht.
Da Europa einen guten Lebensstandard und bessere demokratische Strukturen hat, zieht es ein Großteil der Menschen vor, nach Europa zu flüchten.
Es gibt unterschiedliche Kategorien von Flüchtlingen: Die häufigsten zwei Kategorien sind ökonomische und politische Flüchtlinge. Die ersten sind Leute, die wegen ihrer Meinung verfolgt werden. Der zweithäufigste Fluchtgrund ist ökonomisch. Das bedeutet, die Menschen haben keine Arbeit, mit der sie ihre Familie versorgen können. Die häufigsten Gründe sind Kriege, denn es dauert alles sehr lange, um die Verwüstungen wieder aufzubauen und die wirtschaftliche Lage dem Lebensstandard anzupassen.



Meiner Meinung nach ist es völlig egal, aus welchem Grund die Menschen aus ihrer Heimat emmigrieren müssen. Denn im Endeffekt müssen sie ihr zu Hause verlassen, in diesem Zusammenhang sollte man Flüchtlinge nicht unterscheiden.

Stellen sie sich vor, eine Familie mit vier Kindern muß aus ihrer Heimat flüchten, sie müssen alles stehen und liegen lassen, um ihr Leben zu retten. Genau solche Situationen bringen mich zum Nachdenken, ob man wirklich Unterschiede machen sollte zwischen verschiedenen Fluchtgründen. Denn im Grunde genommen verlässt niemand gerne seine Heimat. Würden Sie ihre Heimat verlassen?
Ich kenne jemanden, der hat das müssen. Einen Kosovo-Albaner, der vor einem halben Jahr nach Österreich kam. Er schilderte mir die Zustände in den Flüchtlingslagern. Er sagte, es sei ein Horror. Die hygienischen Zustände seien ein Wahnsinn!! Aber sie müssen es eben aushalten, denn zurück können sie nicht mehr und vorwärts geht es auch nicht. Ihm wurden auch sehr viele Probleme gemacht punkto seines Asyls. Es ist nicht so leicht, wie wir immer glauben. Deswegen sollte man, meiner Meinung nach, alles tun, um den Flüchtlingen, die es ohnehin schon schwer genug haben, das Leben zu erleichtern und nicht noch mehr zu erschweren.
Mein Schlussappell lautet: “Stoppt das Spiel mit den Menschenleben”.

C.C.




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