Deswegen war dieser Abend nicht nur für Afrikaner, sondern für Menschen aller Herkunftsländer gedacht. Für die Show sorgte die sowohl live gespielte, als auch die von den Turntables dargebotene Musik, wie aus:
Senegal, Guinea, Kongo, Nigeria, Kamerun, Südafrika usw. Die verschiedensten afrikanischen Speisen waren zubereitet mit all den originalen Gewürzen aus Afrika, (z. B. aus Äthiopien, Nigeria, etc.) Gewiss waren auch (Hand-) Werke wie Masken, Halsketten, Armbänder, sogar handgemachte Skulpturen der früheren westafrikanischen Reiche und handgenähte, traditionelle Frauenbekleidungen an den Ständen zu betrachten. Das alles, an kulturellem Erbe Afrikas zeigte Akwaba und dieser besondere Abend trug die brüderliche Liebe zur Schau, die nötig ist für die gemeinsame Existenz der Menschen verschiedender Rassen, die gemeinsam tanzten, auch wenn sie die Musik nicht verstanden.
Abgesehen vom Tanz, waren dort auch viele andere Sachen sichtbar, welche an den Ständen der diversen Organisationen die gemeinsam gegen Vorurteile und Rassismus eintreten, wie zB. SOS, Flüchtlingsberatung, Helping-Hands, African Awareness, ZARA und natürlich ECHO dargeboten wurden.
Dort wurde unsere Zeitschrift als einzige für die 2. Generation präsentiert. Es waren viele Besucher, die genaueres über ECHO wissen wollten und blätterten voller Neugier und Interesse unsere Zeitschrift durch, sprachen Komplimente aus und machten sich auch schon Gedanken, wie man vielleicht einiges verbessern oder erweitern könnte.

Wie bereits erwähnt, eine Nacht voller Sinnlichkeit. Leider wohnten nicht allzuviele Menschen diesem Spektakel bei. Für alle, die dachten, sie hätten etwas Besseres zu tun, ihr wart vollkommen auf dem Holzweg. Allein für Schlankheitsbewußte ein Muss. Denn wer mit vollem Körpereinsatz dabei war,
verlor einige Zentimeter an Beine, Hüfte und Po. Eben the real African Style. Für alle, die die afrikanische Lebensart mögen, ein Festschmaus. Gestählte Körper, die sich voller Passion und Inbrunst zum Rhythmus dieser Nacht bewegten . Kulinarische Köstlichkeiten, die den Gaumen verwöhnten.
Ich sagte doch, ihr habt etwas verpasst. Kein Mensch blieb alleine, ob gewollt oder ungewollt. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, das plumpe Anmachversuche mancher Don Juans zum afrikanischem Lebensgefühl gehören, aber was solls. Ein kleiner Wermutstropfen bei einer Veranstaltung, die ansonsten durch Vielfalt der Nationen, heiße Rhythmen und gutes Essen bestach.
Robert Braimah
Jasmina Marinkovic
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