Politik

treffen in washington d.c.

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YWCA - zum thema rassismus und immigration

          

Bei der Ankunft in Washington am 27. April (mit Verzögerung dank Air France*) wurden wir einquartiert und begaben uns zum edlen Abendessen ins Hotel Hilton. Es war ein Treffen mit Jugendlichen aus fast allen Bundesstaaten der USA und einigen anderen Ländern dieser Erde (England, Philippinen, Karibik, Brasilien, Kanada und Österreich). Dieses Dinner wurde mit einer Eröffnungsrede begonnen, die wir, die österreichische Delegation, nicht miterlebten (dank Air France). Die führenden Leiterinnen der Frauenvereinigung YWCA (Young Woman Christian Association) und andere wichtige Persönlichkeiten im Kampf für Frauenrechte und gegen Rassismus stellten sich an diesem Abend vor. Der Abend endete mit einem Nachspeisenbuffet, das man nicht alle Tage bekommt. Nach der Verköstigung zogen sich die Jugendlichen und die OrganisatorInnen in ihre Unterkünfte zurück. 

Am zweiten Tag wurde ein Frühstück im Old Executive Building (Altes Exekutive Gebäude, direkt neben dem Weißen Haus) gegeben. Dort fand unter anderem die Verleihung der Urkunden für Arbeiten im Interresse der Menschenrechte und gegen Rassismus statt. Österreich wurde von uns, also Aykut und Andrea, vom Verein Echo vertreten. Auch wir wurden durch eine Urkunde für Arbeiten für MigrantInnen und für die Vertretung der ausländischen Jugendlichen in Österreich ausgezeichnet (während die amerikanischen Jugendlichen für konkrete Projekte die Preise bekammen, war die Urkunde an die ausländischen Delegationen eher eine prinzipielle Anerkennung ihrer Anwesenheit und Arbeit). Nach diesem edlen Event gab es eine toll organisierte Tour durch Washington. Das ist wirklich eine nette Stadt, obwohl sie in manchen Teilen eher menschenleer wirkt und eigentlich nur aus Regierungsgebäuden und Museen besteht.

Am Sonntag mussten wir dann ganz früh aufstehen um an einem “Race Against Racism” (5 km Rennen gegen Rassismus, gehen war auch erlaubt und wurde auch praktiziert) teilzunehmen. So versuchte man der Welt zu zeigen, dass Rassimus und Erniedrigung keinen Platz auf dieser Welt haben sollen. Eigentlich sind wir weniger gelaufen, haben dabei aber ein sehr interessantes Gespräch mit einer amerikanischen Lehrerin (nicht am Treffen beteiligt) und einem philippinischen Präsidentschaftsberater (am Treffen beteiligt) geführt. 
Alles in allem war es ein nettes Treffen mit lieben Leuten. Speziell Albert von den Philippinen, Debra von den Virgin Islands, Roxy und Shanaz aus Großbritannien waren sehr angenehme ZeitgenossInnen. Obwohl Aykut eher ein Faible für Daniela aus Kanada hatte.
Aber ein kleiner Nachteil war, dass sich die meisten schon von einem längeren Treffen in Kanada kannten, an dem von uns unglücklicherweise keiner teilnehmen konnte.

Andrea Kottmel
Aykut Cetin

* weil der Flug von Wien nach Paris enorme Verspätung hatte, haben wir unseren Anschlussflug von Paris nach Washington verpasst und mussten einen späteren nehmen. Das war seeeehhhrr stressig.