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Bojana: Die Mädchen der 2. Generation haben mit noch mehr Problemen zu kämpfen als die 2. Generation Jungs. Zur allgemeinen Diskriminierung aufgrund der Herkunft, kommen noch Konflikte mit der eigenen Kultur hinzu und der schwierige Versuch, sich in diesem Spannungsfeld zu behaupten.
Andrea: Die Mädchen der 2. Generation haben sicher ein verstärktes Bedürfnis nach Selbstbewußtsein.
Bojana: Die Mädchen der 2. Generation haben mit noch mehr Problemen zu kämpfen als die 2. Generation Jungs. Zur allgemeinen Diskriminierung aufgrund der Herkunft, kommen noch Konflikte mit der eigenen Kultur hinzu und der schwierige Versuch, sich in diesem Spannungsfeld zu behaupten.
Andrea: Die Mädchen der 2. Generation haben sicher ein verstärktes Bedürfnis nach Selbstbewußtsein.
Andrea: Gerade im Bereich Bildung und Arbeit müssen alte Rollenbilder beseitgt werden um allen Jugendlichen die Freiheit zu geben, ihren Lebensweg unabhängig vom “Friseur oder Mechaniker”-Klischee zu finden.
Attila: Ich hab noch nie eine Arbeiterin mit Kopftuch im Supermarkt gesehen. Ich denke, das sagt schon alles aus.
Petra: Frauen sind auf jeden Fall benachteiligt, wer kümmert sich schon um die Aufklärung welche Bildungswege es gibt und welche Chancen man hat in der Arbeitswelt.
Petra: Ich finde jede Frau wird auf eine Art diskriminiert, egal ob im Beruf oder privat.
Jasmina: Jeder ist ab und an diskriminiert worden, auch ich. Rassismus in jeder Form wird es auch immer geben.
Andrea: Diskriminiert werden nicht nur Mädchen und manchmal gibt es eine Art “positive Diskriminierung”, wenn österreichische Männer traditionell “brave Frauen” schätzen.
Amir: Die Mädchen haben zu ungefähr 90% die gleichen Rechte in der Ausbildung aber im Berufsleben eher weniger.
Petra: Rechte haben sie nicht wirklich, aber es ist schon ein wenig besser geworden. Die Frage ist, ob nicht noch mehr getan werden kann?
Bojana: Recht auf Gleichstellung und Respekt. Achtung und Respekt gegenüber Frauen und Anerkennung als vollwertiges menschliches Wesen sind vorbehaltlos einzufordern.
Jasmina: Da ich österreichische Staatsbürgerin bin, habe ich keine Probleme mit meiner Rechtssituation.
Andrea: Das Augenmerk der Politik sollte sicher speziell auf Mädchenangelegenheiten gelenkt werden.
Petra: Es könnte viel mehr für die 2. Generation getan werden.
Attila: Hat die Politik schon was gemacht?
Passantin: Die jetzige Regierung sicher nicht und die letzte auch nicht.
Bojana: Solange Frauen keinen Respekt erhalten, weniger Geld als Männer verdienen (für gleiche Arbeitsleistung) gegen Chauvinismus ankämpfen müssen und Menschen 2. Klasse sind, heisst das, dass die Politik nicht genug macht.
Jasmina: Aber natürlich macht die Politik genug, nur wir merken nicht viel davon.
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