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In unserer heutigen Zeit hat sich recht viel verändert. Zum Beispiel die Einführung des Frauenwahlrechts oder, dass Frauen an die Universität dürfen. Doch die “Männerdomäne” in der wir leben hat noch immer nicht akzeptiert, dass Frauen für die selbe Arbeit auch das selbe Geld bekommen sollen. In den meisten Kulturen werden Frauen noch immer stark unterdrückt. Nach den Vorstellungen der Männer, sollten die Frauen in der Küche stehen, jeden Wunsch von den Augen ablesen können und sich um die Kinder kümmern. Durch diese Einstellung besteht ein Krieg, der eigentlich so alt ist, wie die Menschheit selbst: Der Kampf der Geschlechter.
Nicht nur Simone de Beauvoir oder Alice Schwarzer, die sich aktiv für die Frauenrechte eingesetzt haben, haben etwas bewirkt. Auch Frauen wie Virginia Woolf (englische Schriftstellerin), die mit ihrem Mann als erste einen eigenen Verlag gründete, haben im Berufsleben den Frauen eine Tür offen gehalten. Marie Curie, französische Chemikerin und Physikerin, hat auch für ihre Fachrichtung, in der hauptsächlich Männer arbeiteten, durch ihre Entdeckung des Radiums und Poloniums, einige Tore geöffnet.
1870- Wahlrecht für Frauen im US Bundesstaat Wyoming
1906- als erste Frauen in Europa erhalten die Finninen das Recht zu wählen
1920- wird in den USA das allgemeine Frauenwahlrecht eingeführt
1979- tritt in Österreich das “Gleichbehandlungsgesetz” in Kraft
1989- wird das Sexualstrafrecht reformiert
Es gibt noch viele andere Daten, wo Frauen sich gegen die Misshandlung durch das andere Geschlecht gewehrt haben. Diese Frauen haben sich passiv und aktiv dafür eingesetzt, dass die Frauen heute ein besseres Leben als früher haben. Ich meine damit nicht, dass der Kampf jetzt nicht mehr weiterzuführen wäre, um mehr zu erreichen, muss man noch mehr dazu tun. Mit etwas, woran man glauben kann, und starken Vorbildern, ist es zu erreichen.
Aber was wird die Zukunft bringen?
Werden die Frauen die Männer unterdrücken, oder wird die absolute Gleichberechtigung erreicht?
Männer, die mit starken Frauen nicht zurecht kommen, werden wahrscheinlich denken, dass in Zukunft die Frauen das Sagen haben werden. Dass Frauen eine militante, männerunterdrückende Gesellschaft aufbauen, deren einziges Ziel ist, Männer wie Sklaven zu behandeln. Wo Sexismus zum Alltag gehören wird. Oder die Optimisten, die der festen Ansicht sind, dass in Zukunft Frauen und Männer miteinander auskommen können. Die denken, dass die Gesellschaft auf Toleranz und Gleichberechtigung basieren wird.
Aber um so etwas zu erreichen, muss viel getan werden. Zum Beispiel mehr Frauen in der immer noch männerdominierten Technik einzusetzen.
Simon Schindelar (16)
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