Liebe Leserinnen und Leser!
Ein bisschen verspätet wünsche ich Euch hier erst einmal, stellvertretend für Echo einen guten Start ins neue Jahrtausend.
Das letzte Jahr hat uns viele Erfolge gebracht. Zum Beispiel die neuen Räume, die mittlerweile auch schon offiziell eröffnet worden sind. Wir danken Euch für Euer zahlreiches Erscheinen, denn dadurch wurde das 3-Tage-Fest zu einem großen Erfolg. Die Teilnahme an der Demonstration vom 12.11., mit etwa 80 Jugendlichen, und die Möglichkeit mit zwei Sprecherinnen für die 2. Generation auf den Podien vor dem Parlament und vor dem Rathaus vertreten zu sein, waren wichtige Bestandteile unserer politischen Jugendarbeit. Wir haben es geschafft Baris Keles aus der Türkei zurückzuholen, und manch andere Jugendliche vor einer Abschiebung zu bewahren, da sie mittlerweile BesitzerInnen von Aufenthaltsgenehmigungen wurden.
Durch das Interesse der Medien an Echo merken wir, dass wir in unserer Lobbyarbeit ernst genommen werden, was uns wiederum motiviert, mit voller Kraft auch in diesem neuen Jahrtausend weiterzumachen. Es liegt noch viel Arbeit vor uns.
Die Ziele, die wir durch unsere Integrationsarbeit anstreben, sind noch lange nicht erreicht. In unserem Hauptthema haben wir recherchiert was für andere und formuliert was für uns zu einer gelungenen Integrationsarbeit dazugehört. Ich denke, dass gerade jetzt, wo so viel über das Ausländerproblem diskutiert wird, wichtig ist, was die Betroffenen darüber denken. In dieser Ausgabe hat uns auch Sabine Ettl durch ihren Gastbeitrag unterstützt, bei der ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte.
Das Redaktionsteam ist seitens der Jugendarbeit durch Ali Can und Elke verstärkt worden, und auch sonst haben wir für das kommende Jahr wieder einiges geplant. In nächster Zeit soll es wieder verstärkt Fortbildungen für die Redaktionsmitglieder geben, und wir hoffen, dass die ersten Ergebnisse schon in der nächsten Ausgabe an Fotos, Texten und im Layout sichtbar werden.
An Euch, liebe LeserInnen habe ich an dieser Stelle eine Bitte: In letzter Zeit bekommen wir leider so gut wie keine Leserbriefe. Wir würden aber gerne wissen, was Ihr über die Veränderungen in echo denkt, wie Euch die Beiträge gefallen, was Ihr für Wünsche habt,... und deshalb würden wir uns wirklich sehr über Eure, positive wie negative, Kritik freuen. Ihr seid auch herzlich dazu eingeladen inhaltlich zu den Themen der Ausgabe Stellung zu nehmen, wir werden gerne Eure Beiträge im darauf folgenden Heft abdrucken.
Wir sind bereit mit voller Energie in das neue Jahrtausend zu starten und hoffen, dass Ihr uns auch weiterhin auf unserem Weg zu einem positiven Zusammenleben aller BürgerInnen dieses Landes, begleiten werdet.