redaktion

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Liebe Leserinnen und Leser!

An der gewohnten Stelle, in ungewohnter Form. Diesmal gibt es die Begrüßung nicht von unserem Editor Bülent. Der macht jetzt seine Aufgabe auf einer eigenen Doppelseite. In Zukunft wird er dort seine Gedanken niederschreiben zu aktuellen, jugendpolitischen Themen. Das kann mit unserem Hauptthema zusammenhängen, kann aber auch etwas ganz anderes sein. Dort hat er viel Platz für seine Gedanken, und kann dadurch inhaltlich wesentlich mehr in die Tiefe gehen.

Über den Sommer haben wir uns Gedanken gemacht, über eine kleine Reform für echo. Die erste Ausgabe, in der wir versucht haben, die neuen Ideen umzusetzen, haltet ihr jetzt in Händen. Tatsache ist, dass Zielgruppe von echo- der Zeitschrift nicht nur Jugendliche sind. Unsere Zeitschrift wird auch von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Politikern,.... gelesen. Durch diese neue Form versuchen wir nun bewusster damit umzugehen. Es wird in Zukunft zu jedem Hauptthema einen Artikel geben, der politisch und jugendarbeiterisch eher an Erwachsene, als an Jugendliche adressiert ist. Wir wollen neue Gedanken aufwerfen und zum Nachdenken anregen, auch in Bezug auf Tendenzen der Jugendarbeit.

Seit September hat sich auch in Echo-dem Verein viel verändert. Jeden Tag kommen neue Jugendliche und wollen mitmachen. Interessant für uns zu beobachten, dass die Jugendlichen nicht nur kommen, um zu konsumieren, sondern schon nach kurzer Zeit jeder an einem Projekt teilnimmt. So auch in der Zeitschrift. Von den fast 30 Jugendlichen, die an dieser Ausgabe beteiligt waren, ist mehr als die Hälfte erst seit kurzem dabei. So kann ich zum Beispiel auch mit Freude berichten, dass es wieder Mädchen gibt, die sich für Layout interessieren, und in dieser Nummer begonnen haben in diesen Bereich hineinzuschnuppern. Jeder Jugendliche der Lust hat, sich am inhaltlichen Aufbau der Zeitschrift zu beteiligen, ist herzlich dazu eingeladen. So wie Julia, absoluter Fan von Science fiction, ab dieser Ausgabe für einige weitere jeweils 4 Seiten über Science fiction gestalten wird, kann auch jede/ jeder andere ihre/ seine Interessen einbringen. Es gibt aber auch junge Leute, deren persönlicher Stil zu schreiben gewisse Diskussionen hervorrufen könnte. Wir haben nachgedacht, finden aber, dass wir ein authentisches Bild der 2. Generation widerspiegeln sollen und wollen, und deshalb auch Artikel abdrucken, die nicht den Gedanken der Redaktion entsprechen.

Eine Art „Sonderbeilage“ gibt es in dieser Ausgabe auch. Meine Kollegin Sibel hat sich bemüht mit einer Gruppe von Mädchen, unabhängig von der Redaktionsgruppe eigene Seiten zu gestalten. Das Resultat sind acht Seiten mit neuen und alten Texten zum Thema Frauen und Mädchen.

Damit das Verteilungssystem wieder in Schwung kommt, möchten wir vor allem schaffen regelmässig alle zwei Monate eine neue Ausgabe herauszubringen. Ausserdem werden wir uns verstärkt bemühen neue Wege der Verteilung auszuprobieren. In einer Zeit wie dieser, in der das politische Klima Österreichs immer rechter und kälter wird, ist es aus unserer Sicht immer wichtiger einen Gegenwind wehen zu lassen. Wir sind also bemüht darum, dass möglichst viele Leute von echo erfahren, echo lesen, über echo diskutieren und echo an Freunde weitergeben.

Liebe Leserinnen und Leser, wir hoffen euch gefallen die neuen Ideen von echo. Wir würden uns sehr über Rückmeldungen von euch freuen.

Bis bald
Irmi Novotny