hauptthema

Eine Psychologin, noch eine Psychologin und ein Pfarrer

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standen Rede und Antwort zu unserem Hauptthema

Einen Pfarrer der Gemeinde Wien, eine Psychologin an meiner Schule und Ani, die beim Stadtschulrat beschäftigt ist und Jahre lang Betreuerin im Echo war, befragte ich zum Thema, ob sich die Jugend verändert hat.
Ich zitiere den Pfarrer: „Die Jugend hat Luft erlangt und bietet der Gesellschaft die kalte Schulter.....“
Früher kamen junge Knaben und Mädchen zur Messe und die Kirche bot ihnen Schutz. Heute werden sie schneller erwachsen, frühreif, und gehen, soweit es ihr Glaube, ihre Eltern und der Druck von der Gesellschaft erlauben, ihre eigenen Wege. Sie sind wissensgierig und wollen alles ausprobieren, wobei nicht alles problemlos ausgeht (siehe DROGEN!).
Was das Thema „Probleme“ und „Rechte“ der Jugend angeht, sind die Interwiewpartner nicht einer Meinung.
Der Pfarrer findet, dass wenn sich die Jugend (2.Generation) mehr der Inländerjugend anpassen würde, hätte sie weniger Probleme. Er findet außerdem, das Österreich für die Jugendlichen, die aus dem Ausland stammen, eine mögliche Befreiung ist, eine Möglichkeit aus der strengen Kultur, Religion und Tradition ihrer Herkunftsländer wegzukommen.
Die Psychologin findet, dass die „Vorgängerjugend“ sich die Rechte, die wir heute haben, erkämpft hat und überhaupt meint sie, dass sich früher, die Jugendlichen für viele Sachen eingesetzt haben und auch politisch mitgewirkt haben.
Die Psychologin, aber auch Ani sind der Meinung, dass Jugendliche sich vereinzelt haben. Man findet sie nur noch selten im Park versammelt. Man könnte sprichwörtlich sagen, dass jeder für sich lebt.
Ani sprach deutlich die Probleme der ausländischen Jugend an, zum Beispiel das Arbeitsamt, aber auch die Schule, sie irgendwie aussortiert, sodass die Jugend der 2. Generation keine all zu hohen Ziele anstreben.
Die ausländische Jugend nimmt das, was ihr angeboten wird, obwohl sie Kapazität für mehr hätte.
All zu hohe Erwartungen werden nur von der elternlichen Seite gestellt. Bei Enttäuschungen und Problemen ziehen sich die heutigen Jugendlichen zurück und versuchen allein klar zu kommen, früher probierte man alles gemeinsam zu lösen.
Die Vorbilder der damaligen Jugend waren Konstantin Wecker, Karl Schranz, Politiker und Sportler. Heute sind es eher die Star-Musiker und Karrieremenschen, die Reichen und Berühmten.
Wir, die Jugend, sind zukunftsentscheidend und der dynamische Teil unserer Gesellschaft und außerdem stecken in uns die Illusionen für eine bessere gemeinsame Zukunft.
Ich zitiere Ani “ECHO holt alles aus dem Jugendlichen raus, fordert sie und unterstützt ihr Potential.....“





Mein Kommentar:
Ich bin der Meinung, dass wir uns überhaupt nicht anpassen müssen, denn dann würden wir uns selber aus den Augen verlieren.
Jeder Mensch reagiert anders auf Veränderungen und deswegen entstehen auch immer neue, oft schwerwiegende Probleme. Deshalb bräuchte man auch neue Jugendrechte bzw. Menschenrechte.
Eines finde ich traurig, nämlich, dass sich die heutige Jugend nur für Sachen einsetzt, wenn sie ihren eigenen Zweck erfüllen und daraus eigene Vorteile erzielen. Leider werden wir immer mit unseren Eltern verglichen, mit den sogenannten Gastarbeitern.
Die zweite Generation besucht österreichische Schulen, verfügt über Intelligenz, Kapazität und Zukunftsvisionen Sie sollten sich selber aussuchen, was für einen Arbeitsweg sie einschlagen wollen, auch wenn man es ihnen nicht zutraut.

Daniela Busic (17)