Liebe Leserinnen und Leser!
Es ist wieder Sommerzeit und wir, als Echoten, machen unsere einmonatige Pause.
Mittlerweile eine traditionelle Pause, die wir als Urlaub empfinden, und die auch das Ende eines Arbeitsjahres markiert. Für uns eine wichtige Regenerationsphase, weil wir im September wieder mit voller Kraft Zeitung und verschiedene andere Projekte machen wollen. Visionen gibt es genug, die darauf brennen gemeinsam mit allen Echoten verwirklicht zu werden. In diesem Monat Abstand wollen wir einfach spüren, wie sehr wir Echo vermissen und auch vermisst werden. Das macht uns wieder hungrig und Euch hoffentlich auch!
Aufgrund der turbulenten Ereignisse der letzten Monate ist auch erklärt, warum Ihr nur ein Echo-light in Händen haltet, aber für uns war einfach klar, daß für einen großen Neubeginn mit allen Berichten über Aktivitäten des letzten Jahres abgeschlossen werden muß. Die nächste richtige Echo-Ausgabe wird sich layouterisch und inhaltlich in neuem Gewand präsentieren und Euch mit 40 Seiten weiterhin über die 2. Generation und allgemeine Jugendthemen informieren. Im September gibt es für uns alle die große Chance zu experimentieren und wir sollten dieses Risiko eingehen. Das ist der Echo-Geist!
Echo ist endlich in größere Räumlichkeiten umgezogen. Dank finanzieller Unterstützung der Gemeinde Wien, haben wir mit 400 m2 Arbeitsfläche einen optimalen und zentralen Ort für flexible
Raumnutzungsmöglichkeiten erhalten. Für uns Verpflichtung, neuen Schwung in die Jugendkultur und Integrationsarbeit zu bringen.
Unser Ziel ist es einerseits mit regionalen Angeboten in verschiedenen Bezirken zu arbeiten, aber auch in unseren neuen Räumlichkeiten überregionale Veranstaltungen verwirklichen zu können.
Von allen Bezirken Wiens wollen wir Jugendliche in unsere zentralen Angebote einladen und ein starkes Echo nach außen widerspiegeln. Podiumsdiskussionen, Kleinkunstaufführungen, Kleinkonzerte, Ausstellungen, Theater, Tanzgruppen, Musik, Gesang, Redaktion, Foto- und unterschiedliche Workshops, Einzelfallhilfe, Homecinema und alles was sonst noch an Ideen und Vorschlägen bei uns eintrifft. Ab Herbst müssen wir ein kräftiges und buntes Echo zeigen, denn diese Stadt braucht Farbe.
Bis dahin werden JugendarbeiterInnen und aktive EchotInnen wieder intensiv auf die Straße, in Parks und zu öffentlichen Orten gehen, um Jugendliche zu kontaktieren und ihnen so viel wie möglich von Echos Zielen und Angeboten zu erzählen, sie von unserem Engagement zu überzeugen und miteinzubeziehen.
Unsere Gesellschaft befindet sich gerade in einer schwierigen Zeit, wo es an Enthusiasmus und Optimismus für eine bunte Gesellschaft, mit gleichberechtigter sozialer Lebensqualität für alle, mangelt. Unser Temperament will sich aber nicht in einen engen Zaun einsperren lassen, sondern sich mit mehr positiven Beispielen für Veränderungen einsetzen. Wir wollen Bilder malen, die die Skulpturen der Resignation überstrahlen!
Ja, liebe LeserInnen, diese einführenden Gedanken sind jetzt fast schon zu ausführlich für so eine kurze Ausgabe. Wir sehen uns im Herbst mit der nächsten Nummer, und beim Eröffnungsfest, mit der Hoffnung, daß auch Ihr uns ein bißchen vermißt: schönen Sommer!