Wir, Serdar und Carola, die Moderatoren der Veranstaltung, haben versucht, das Publikum auf besondere Art und Weise durch den Echoabend zu begleiten, wo die 2. Generation an diesem Abend wiedereinmal ihre Aktivitäten präsentiert hat.

Obwohl ihre Fähigkeiten immer besser werden, aber ihre Anliegen die selben bleiben, hat es der Verein ECHO mit seinen Jugendarbeitern, mit zahlreichen Jugendlichen und speziellen Gästen, wie z.B. Josef Hader und Yavuz Köroglu, geschafft, einen weiteren Erfolg in der Echo-Geschichte zu verzeichnen.
Bevor der Abend anfing, waren wir aufgeregt. Da dies unsere erste Moderation war, waren wir erst recht im Streß. So gegen 21 Uhr füllte sich das Metropol. Verspätet, aber doch, starteten wir mit unserem Programm.
Der erste Programmpunkt dieses Abends war die Tanzgruppe Belly Hop. Diese hatte sich eine Performance ganz besonderer Art ausgedacht. Sie hatte versucht, westliche und östliche Einflüsse musikalisch und tänzerisch zu vereinen, was ihnen auch erfolgreich gelungen ist. Immerhin hatten sie Integration auf der Tanzfläche präsentiert, was leider in der Realität nicht immer so aussieht.
Im Anschluss an die Tanzgruppe folgte ein Theaterstück von der Gruppe namens Ein Tisch ist kein Stuhl. Das Theaterstück war ein Versuch, die Problematik unserer Zeit, wie z.B.: Abschiebungen, ohne viele Worte darzustellen. Da es für die Darsteller vergeblich erschien, darüber zu reden, hatten sie sich gedacht, es einmal pantomimisch zu versuchen.
In unserem nächsten Programmpunkt wurden anatolische Volkslieder von Deniz und Baris gesungen. Nach schönen und sentimentalen Klängen aus Anatolien ging es weiter mit einer kleinen one-little-man Show, vom jüngsten Echo-Mitglied.

Im Laufe des Abends präsentierte sich eine weitere Tanzgruppe mit dem aussagekräftigen Namen Heartbreakgirls. Diese zehn Girls bildeten zwei verfeindete Gruppen, die mit ihrer Gruppendynamik tänzerisch zueinander fanden und damit die Herzen der Zuschauer nicht brachen, sondern erwärmten. Mit glühenden Wangen und unter tosendem Applaus gingen sie von der Bühne.
Den nächsten Programmpunkt hat Yavuz, ein türkischer Wiener aus Stuttgart, der seit zehn Jahren ein Wiener, seit fünf Jahren ein Echot und seit einem Jahr Schauspieler ist, gestaltet.
Abschluß des Programmes war die Gruppe euranatolian messages. Diese bestand hauptsächlich aus Künstlern der Gruppe MC-Sultan und Eden, und drei Freunden von ihnen.
Deren Rhythmen leiteten über in eine Party mit türkischer, lateinamerikanischer Musik und House, die bis in die späte Nacht hinein dauerte.
Beherrscht war die Stimmung von der Begeisterung des Publikums und der müden Zufriedenheit der Echoten.
Carola Luengo und Serdar Celik
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