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Eines gleich am Anfang an vorweg: Der Staat behauptet, er wolle für die Jugend das Größtmöglichste tun, um ihr zu helfen. Aber dann, wenn wir was brauchen, ist niemand bereit uns zu helfen.
ECHO bräuchte neue Räumlichkeiten, aber alle Versuche sie zu bekommen sind gescheitert. Ist das wirklich zu viel verlangt?
ECHO hilft dem Staat, also sollte der Staat auch uns helfen!
In den neuen Räumlichkeiten könnten wir noch mehr Unterstützung bereitstellen und so für die Jugend noch mehr Möglichkeiten bieten. Momentan haben wir auch Platzmangel und können deshalb nichts umändern und mehrseitig gestalten. Wenn viele ECHOten kommen, stehen wir uns gegenseitig auf den Füßen und so ist auch eine noch erfolgreichere Arbeit nicht möglich.
In neuen, größeren Räumlichkeiten könnten wir alles noch besser aufteilen.
Auch größere Projekte sind bei uns momentan unmöglich. Und Projekte sind ein großer Bestandteil für das erfolgreiche Arbeiten von ECHO.
Außerdem locken große Räumlichkeiten viel mehr Jugendliche an, weil sie sich freier bewegen, und somit einen besseren Einblick in die einzelnen Arbeiten bekommen könnten.
Es ist schmerzt uns, daß der Staat verspricht, verspricht, verspricht und am Ende es doch nicht einhält. Und wir fühlen uns nicht ernstgenommen was wiederum die Arbeit beeinträchtigt.
Was ich nicht wirklich begreife ist, daß man uns z.B. die Räumlichkeiten in der Breitegasse nicht bereitstellten konnte und statt dessen eine Tanzschule hingezogen ist. Aber man sollte auch wissen, daß es überall komerzielle Angebote, aber solche Vereine für die Jugend der 2. und 3. Generation, wie wir einer sind, nur sehr wenige gibt. Aber nicht nur für die Arbeit sind die Räumlichkeiten so wichtig, sondern auch für die Freizeit der Jugendlichen. Wir könnten Veranstaltungen und Parties ermöglichen und so für die Jugend auch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten. Wir sind nicht die einzigen, die in so einer heiklen Lage sind, sondern sämtliche jugendunterstützende Vereine, die noch mehr für die Jugend tun wollen.
Es gibt sehr wenige Plätze, wo sich nur Jugendliche aufhalten können. Oder besser gesagt, es gibt sehr wenige Plätze, wo sich Jugendliche aufhalten können UND auch von Jugendlichen organisiert werden.
Ich hoffe, daß sich da etwas ändern und der Jugend ein würdiges Dasein geboten wird.
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