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Wir wollten schon lange der Integrationsstadträtin Renate Brauner und Vitzebürgermeisterin Grete Laske einen Besuch abstatten, um über die Gesetzeslagen und diversen Geschehnissen hier in Wien und natürlich über die Lage von Echo etwas zu erfahren.
Hier habe ich versucht euch über das Wesentliche des Interviews zu informieren, wenn ihr mehr darüber wissen wollt, dann könnt ihr das ganze Interview in der Echobeilage im Falter nachlesen.
Am 15.4.1999 war es soweit, wir -Andrea, Ani, Thomas, Sibel, Carola und Gerald John, ein Journalist vom Falter- hatten in Zusammenarbeit mit dem Falter ein Interview mit der Integrationsstadträtin Brauner, Vizebürgermeisterin Laska und Stadträtin für Sport, Soziales und Jugend.
Das Interview begann, als alle auf ihren vom Fotografen vorgeschriebenen Plätzen saßen. Frau Laska und Frau Brauner haben zwölf von vierzehn gut vorbereitete Fragen beantwortet. Wir konnten sogar noch fünfzehn Minuten mehr von ihrer Zeit beanspruchen, da das Interview nur 45 min. dauern hätte sollen. Leider muß ich sagen, daß es ziemlich anstrengend ist mit Politikern zu reden, da man nicht immer bis zum Ende mitkommt.
Am Anfang waren sie sehr freundlich, doch im Laufe des Interviews sind sie mit ihrer sehr sachlichen Ausdrucksweise distanzierter geworden.
Beide haben mit uns eher wie mit Erwachsenen gesprochen, als mit Jugendlichen. Als dann die Frage - Die zweite Generation, für die Sie ja zuständig sind, kennt sie kaum und weiß auch kaum, dass Sie für sie zuständig sind. Wie stehen Sie dazu?- gestellt wurde, war sie sehr überzeugt davon, daß sie die Jugendlichen kennen würde. Aber leider stellte ich Frau Laska diese Frage, ohne sie vorher gekannt zu haben und ohne zu wissen, daß sie für die Jugend in Wien zuständig ist.
Auf die Frage, wie sie den Kontakt mit den Jugendlichen pflege, meinte sie, daß sie viele Briefe von ihnen erhalte und außerdem sie immer wieder bei Veranstaltungen von ihnen angesprochen werde.
In unserem Gespräch erwähnten wir natürlich auch unsere Probleme mit den Echo-Räumlichkeiten, über die sie genauestens informiert waren.
Doch leider waren Frau Brauner und Frau Laska von unserem Fortschritt in dieser Angelegenheit noch nicht informiert.. Daher waren beide ziemlich überrascht. Noch eine interessante Antwort von Frau Laska war, daß die Jugendlichen genügend Platz hätten, sich entfalten zu können und daß die Öffnungszeiten der Jugendzentren, worüber sich die Jugendlichen ständig beschweren, angemessen wären. Vom Gespräch über die Räumlichkeiten sind wir dann auf unser Projekt der Echothek gekommen.
Anscheinend hat ihnen unsere Idee/Konzept, welches für Echo alleine nicht realisierbar war, gefallen, da es doch Zukunft haben werde, aber unter der Bedingung dass alle Jugenorganisationen miteinander in einem Haus zusammenarbeiten,..
..die dann einer übergeordneten Stelle verpflichtet sind.
Echo kann damit leben, denn es wäre nicht das erste mal, daß wir zurückstecken müssen und wäre es nicht so, würden wir nicht so zusammenhalten um gemeinsam und eigenständig Echo bzw. die Jugendlichen weiterbringen.
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