Wir sind eine kleine Vereinigung von Jugendlichen, die Freundschaft und Gemeinschaft sehr schätzen und gepflegt haben. Haben - das richtige Wort, denn trotz der Invasion von den Handy-Monsterrobots, ist der Verlust eines kleinen Raumes, den wir unser eigen nennen konnten, nicht verschmerzbar.
Über 5 Jahre trafen wir uns Tag für Tag in Kellergewölbe oder Miniapartment; eine innige Verbindung entstand daraus und nicht nur wegen der Platznot.Als es feststand, daß unser Freiraum wieder die Straße war, änderte sich einiges.
Die Tatsache der vergangenheitsmäßigen und auch emotionalen Bindung an unsere Mitstreiter konnte nicht verhindern, daß ohne zentralem Ort die Gemeinschaft Einbußen entgegennehmen mußte.
Es wurde uns zwar kein Raum versprochen, doch laut den verantwortlichen Politikern sind ja soviele Möglichkeiten für Jugendliche vorhanden, man muß sich nur umschauen.Wohin? Keine Ahnung, denn welche Institutionen oder Geschäftsinhaber lassen eine Gruppe in ihren Raum, die eigenen Vorstellungen, Ziele und Interessen hat und nebenbei unangreifbar für die Außenwelt ist. Diese Einstellung hat uns zu ECHO gebracht, doch ist trotz ähnlicher Basis (Fundament, ????) ein Echo mit riesigen Platzproblemen keine Zentrale für eine unabhängige, selbstverwaltete Jugendklasse.
Es gibt immer wieder Versuche uns einen geschützten Raum - für Entwicklung von Ideen, eigene Hausregeln, usw... - zurückzuerlaskern,doch seit wann haben ein paar Dutzend Jugendliche, die sich ein eigenes Gemeinschaftsheim wünschen, mehr Medienwirksamkeit als die Unterstützung eines Snowboardspektakels mitten in Wien?
Oder ist das die Aufgabe eines Volksvertreters???